20 Jahre City-Taxi in Eisenstadt

Das Eisenstädter City-Taxi feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Aus dem einstigen Pilotprojekt wurde eine fixe Institution. Das City-Taxi ist mittlerweile für viele aus dem Leben der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken.

Keine Fahrpläne, keine Haltestellen und rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auf Abruf : Das Eisenstädter City-Taxi hat sich bewährt. Mehr als vier Millionen Mal wurden die Taxis in den vergangenen 20 Jahren angefordert.

Die Stadtregierung hat sich 1992 für Taxis anstelle von Stadtbussen entschieden. Im ersten Jahr wurden 5.000 Fahrscheine verkauft, mittlerweile werden jährlich etwa 210.000 Fahrten registriert, zieht Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) Bilanz.

City Taxi damals und heute

Stadtgemeinde Eisenstadt

City Taxi damals mit Bgm. Alois Schwarz

City Taxi damals und heute

Stadtgemeinde Eisenstadt

City Taxi heute mit Bgm. Thomas Steiner

Stadt investierte acht Millionen Euro

Eine Fahrt innerhalb des Stadtgebiets kostet fünf Euro, Inhaber einer Bürger- oder Gästekarte zahlen die Hälfte. Die andere Hälfte wird von der Stadtgemeinde subventioniert. Bei einer durchschnittlichen Subventionssumme von etwa 400.000 Euro jährlich investierte Eisenstadt somit in den vergangenen 20 Jahren rund acht Millionen Euro in das Projekt City-Taxi.

Zweckgebundene Einnahmen

Gedeckt wird diese Summe aus den Einnahmen der gebührenpflichtigen Kurzparkzone, die ebenfalls Anfang der 1990er Jahre eingeführt wurde. Diese Einnahmen sind für die Finanzierung des City-Taxis sowie die Belebung der Innenstadt zweckgebunden.