Gute Ferialjobs sind begehrt

Sommerferien - das heißt für Schüler ausspannen und faulenzen. Für viele bedeutet die Ferienzeit aber auch Arbeitszeit, denn viele Jugendlichen verdienen sich in den Ferien etwas Geld als Ferialpraktikanten. Und gute Ferialjobs sind heiß begehrt.

Spätestens im März müssen sich arbeitswillige Schüler um einen Ferialjob bewerben - mehr dazu in Jeder zweite Schüler jobbt im Sommer. Die Firmen sind froh darüber, fleißige Ferialpraktikanten zu beschäftigen, immerhin muss auch in der Urlaubszeit die Arbeit erledigt werden.

Feedback für Ferialpraktikanten

Der Ferialjob soll den jungen Menschen aber auch bei der Berufswahl helfen, so Julius Marhold von der Raiffeisenlandesbank in Eisenstadt. „Wir nehmen Ferialpraktikanten in erster Linie, weil wir den jungen Menschen Einblick in das Bankleben geben wollen und auf der anderen Seite, dass wir junge Schüler kennenlernen, die für uns später einmal als Arbeitskräfte interessant sind.“

Gutes Arbeitsklima als Motivation

Bestimmt hat der eine oder andere seine spätere Arbeitsstelle mit einem Ferialpraktikum begonnen. Ein gutes Arbeitsklima sorgt mitunter auch dafür, dass man immer wieder gerne in ein Unternehmen zurückkehrt.

Es motivert aber auch. Denn wenn sich die Ferialpraktikanten in einem Unternehmen wohl fühlen, dann lernen sie schnell und leicht, bestätigt Sophie Török, Ferialpraktikantin im Magistrat in Eisenstadt.

„Ich habe gelernt, am Computer mit verschiedenen Programmen zu arbeiten oder mit den Leuten im Alltag umzugehen und wie man sich am Telefon verhält“, erklärt die Ferialpraktikantin.

Lernen fürs Leben

Ferialjob - das heißt für junge Menschen „Lernen fürs Leben“. Und so nutzen viele jungen Burgenländer und Burgenländerinnen auch heuer die Ferien, um vielleicht in ihrem zukünftigen Beruf zu arbeiten.