Hochwasserwarnung via Wasserportal
Die starken Regenfälle der vergangenen Tage hatten im Mittelburgenland zu Überflutungen geführt - mehr dazu in Nach Überflutung: Aufräumarbeiten laufen. Stellt sich die Frage, wie es in den nächsten Tagen mit den Niederschlägen weitergeht und was Flüsse und Boden noch aufnehmen können. Mit dem Wasserportal sollen Hochwasserwarnungen schneller möglich sein.
Der hydrographische Dienst betreibt dutzende Messstellen im Land. Ausgewertet werden Niederschlagsmengen ebenso wie Grundwasserpegel, Durchflussgeschwindigkeiten von Bächen oder Wasserstände von Gewässern, sagt der Leiter des hydrographischen Dienstes Karl Maracek.
Hochwassergefahr nicht gebannt
Aufgrund der Regenfälle in den vergangenen Tagen bestehe vor allem in den Bezirken Eisenstadt, Mattersburg und Oberpullendorf weiterhin Hochwassergefahr, erklärt Maracek.
„Die Niederschläge der vergangenen Tage haben natürlich gebracht, dass der Boden entsprechend aufgefüllt ist, dass er entsprechend feucht ist. Bis Sonntag sind wieder starke Niederschläge angesagt, vor allem Gewitterniederschläge. Somit herrschen jetzt die besten Voraussetzungen vor, dass wieder hoher Abfluss entsteht und somit müssen wir in besonderer Bereitschaft sein, was Hochwasser anbelangt.“

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Wasserportal im Internet
Über das Internet abrufbar
Über das sogenannte Wasserportal des Landes im Internet kann jedermann die erhobenen Messwerte in Sekundenschnelle abrufen. Das betrifft die Niederschlagsmengen ebenso wie Grundwasserpegel oder Wasserstände der Gewässer.

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Wasserportal im Internet
Warnung 48 Stunden im Voraus
Aufgrund der Daten lassen sich auch Prognosen leichter erstellen. Und das Wasserportal werde laufend verbessert, heißt es. Schon bald werde es möglich sein, 48 Stunden im Voraus fundierte Hochwasserwarnungen herauszugeben.
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Publiziert am 27.07.2012

