15 Millionen für Hochwasserschutz
40 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter sind vergangene Nacht innerhalb kürzester Zeit im Mittelburgenland gefallen. Bei so starkem Regen können auch teure Rückhaltebecken nicht garantieren, dass jeder Keller trocken bleibt, erklärt Gerald Hüller von der Wasserwirtschaftsabteilung des Landes.
„Die Oberflächengewässer, die dadurch entstehen, konnten von den Kanalsytemen nicht mehr aufgenommen werden. Außerdem kam es auch zu Vermurungen“, so Hüller.
Hüller: „Maßnahmen greifen“
Dort, wo man in den vergangenen vier Jahren in den Hochwasserschutz investiert hat - zum Beispiel bei Kobersdorf oder beim Stooberbach zwischen Neutal und Stoob, greifen die Maßnahmen. „Im Stoober-Bach war der Abfluss etwa bei 20 Kubikmeter pro Sekunde und der kann bei weitem vom Bachbet aufgenommen werden“, sagt Hüller.
Markt St. Martin war vor vier Jahren vom Hochwasser stark betroffen, ist aber in der vergangenen Nacht wesentlich glimpflicher davon gekommen: Der Campingplatz wurde zwar als Vorsichtsmaßnahme evakuiert, doch schon nach Mitternacht hat sich die Lage entspannt. Dennoch hofft Bürgermeister Rudolf Steiner (SPÖ) jetzt auf grünes Licht vom Ministerium für das Hochwasserschutzprojekt in seiner Gemeinde.
Publiziert am 26.07.2012

