Verkehrsbilanz: Noch nie so wenige Opfer

Die Verkehrsbilanz des ersten Halbjahres 2012 für das Burgenland zeigt: Die Zahl der Verkehrsunfälle ist marginal gestiegen, doch mit sechs Toten gab es noch nie so wenige Opfer im Straßenverkehr zu beklagen.

Es ist ein Trend der sich seit Jahren fortsetzt: Nämlich, dass immer weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. Zwar betonen die Verantwortlichen ganz klar. dass jeder Tote ein Toter zu viel sei. Andererseits sei auch jedes Todesopfer weniger ein riesiger Erfolg.

Verkehrssicherheit gestiegen

Für das erste Halbjahr 2012 kann Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) über eine positive Fortsetzung des Trends berichten. „Generell kann man sagen, dass die Verkehrssicherheit im Burgenland gestiegen ist. Wir haben damit den niedrigsten Wert im Vergleich zu allen anderen Bundesländern“, so Resetar.

Verstärkte Kontrollen für mehr Sicherheit

Es sind viele Faktoren, die zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. So etwa Aktionen wie „fair & sicher“, bei der der ORF Burgenland als Kooperationspartner dabei ist, die zur Erhöhung des Sicherheits-Bewussstseins beitragen sollen.

Aber auch verstärkte Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen führen zu mehr Sicherheit. „Wir haben in den Jahren 2009 bis 2011 die Alkoholkontrollen um 60 Prozent erhöht. Im gleichen Zeitraum konnten wir einen Rückgang der Alkoholanzeigen um 18 Prozent verzeichnen“, sagt Werner Fasching vom Landespolizeikommando.

Klares Ziel bleibt die Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogrammes 2015. Bis dahin sollte es gelingen, dass kein Mensch mehr auf Burgenlands Straßen ums Leben kommt, so Landesrätin Resetar abschließend.