Zwangspause für Mähdrescher
In den Bezirken Neusiedl am See und Eisenstadt ist die Getreideernte so gut wie abgeschlossen. Nicht so in den anderen Bezirken. Im mittleren und südlichen Burgenland gilt es nämlich noch tausende Hektar vollreifen Weizen zu dreschen.

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Getreidefeld
Zu weicher Boden
Zur Zeit kann aber nicht gedroschen werden, weil der Boden vielerorts zu weich ist. Die schweren Mähdrescher würden versinken. Auf der anderen Seite ist die Frucht zu feucht.
Keimt der Mahlweizen wegen der Feuchte nun an, kann er nur mehr als Futterweizen verarbeitet werden. Das bedeutet für die Landwirte Einkommensverluste. Die nächsten Tage werden spannend für die Bauern, sagt Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger.
„Es kommt darauf an, wie die Witterung sich jetzt weiter fortsetzt. Bleibt es windig-kühl, ist die Gefahr eher wenig gegeben. Ist es schwül und nass, kommt das Getreide in eine Keimstimmung, wächst aus und die Qualität ist beim Teufel“, so Hautzinger.

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Getreide
Regen als Segen
Für viele andere Kulturen hingegen ist der Regen der vergangenen Tage ein Segen. Der reichliche Niederschlag verspricht eine gute Kukuruz- und Rübenernte. Ebenfalls positiv ausgewirkt hat sich der Regen auf die Wein- und Obstkulturen.
Und auch den Wäldern hat der Regen gut getan. Wird es in den nächsten Tagen noch etwas wärmer, dann kommen sicher auch Schwammerlsucher auf ihre Rechnung.
Schlechte Aussichten für Getreideernte
Die weiteren Aussichten für die Getreideernte aber sind derzeit schlecht, denn für Mittwoch sind schon wieder Regenfälle angesagt - mehr zu den Wetteraussichten für die kommenden Tage in wetter.ORF.at.
Publiziert am 23.07.2012

