MIVA: Sammeln für Autos

Die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) ruft am heutigen „Christophorus-Sonntag“ wieder zum Spenden auf. Das Hilfswerk der katholischen Kirche in Österreich finanziert Fahrzeuge für den Einsatz in Entwicklungsländern.

Mit zwei großen Spendenaktionen wendet sich die MIVA Österreich jährlich an die Öffentlichkeit. Im Mai sind bereits mehr als 100.000 Euro zusammengekommen, mit dem Geld wurden Fahrräder für kirchliche Laienmitarbeiter in Lateinamerika finanziert.

Spenden für Missionsfahrzeuge

Höhepunkt des Jahres ist aber die heutige Christophorus-Aktion, die größte Sammlung des Hilfswerks der katholischen Kirche. Dabei soll für jeden unfallfrei gefahrenen Kilometer ein Zehntel-Cent für Missionsfahrzeuge gespendet werden - als Dankbarkeitssymbol, sagt Verena Seidner von MIVA Österreich.

„Autos, Schulbusse, Baufahrzeuge, Motorräder - alles Mögliche wird finanziert. Heuer widmen wir uns ganz besonders dem Südsudan als Schwerpunktland. Zum Beispiel hat ein Berufsbildungszentrum um einen Schulbus gebeten, ein Krankenhaus hat um einen Krankenwagen angesucht“, so Seidner.

Fahrzeuge werden gesegnet

Die MIVA finanziert jährlich Projekte in mehr als 60 Entwicklungsländern. In einigen Pfarren im Burgenland wie in Nickelsdorf, Illmitz, Ratterdorf oder Großmürbisch werden heute nach den Gottesdiensten Fahrzeuge, die durch MIVA Österreich finanziert wurden, gesegnet.