Weiter Protest gegen Wiener Parkpickerl
Nach der Unterstützung der ÖVP-Kampagne in Wien mit 150.000 Unterschriften, kann man ab sofort ein Protestschreiben im Internet herunterladen und damit eine Volksabstimmung fordern, erklärt der burgenländische ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz.
„Gemeinsam etwas erreichen“
„Ich denke mir, es ist besonders wichtig, hier zu zeigen, dass viele Betroffene hier mobil machen, dass sich die Menschen das nicht gefallen lassen. Und nur wenn möglichst alle Parteien hier einen Schulterschluss wagen und gleichzeitig viele Betroffene bereit sind, hier etwas zu tun - dann können wir gemeinsam etwas erreichen“, so Sagartz.
Debatte: Wie bewältigt man den Stadtverkehr?
Der ÖVP-Landesgeschäftsführer rechnet zumindest mit einigen hundert Protestschreiben aus dem Burgenland - mehr dazu in Parkpickerl sorgt für Unmut.
ARBÖ: Parkpickerl auch für Nicht-Wiener
Auch der burgenländische ARBÖ lehnt die Ausweitung des Parkpickerls in drei zusätzlichen Wiener Bezirken ab: Durch diese Aktion gäbe es bestenfalls Verbesserungen für die unmittelbaren Anrainer. Probleme der Parkraumbewirtschaftung würden jedoch nur auf andere Bezirke verlagert.
Der ARBÖ Burgenland fordert, dass Nicht-Wiener ebenfalls die Möglichkeit bekommen, ein Parkpickerl zu erwerben. „Auch Pendler, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Wien haben, sollen ein Parkpickerl kaufen können“, so ARBÖ-Präsident Peter Rezar.
Illedits: Kilometerbezogenes Pendlergeld
Die SPÖ Burgenland fordert statt der bisherigen Pendlerpauschale ein Pendlergeld, das kilometerbezogen als Direktzuschuss ausbezahlt werden soll. Das wäre für die burgenländischen Pendler, die weite Strecken zurücklegen müssen, ein finanzieller Befreiungsschlag, so SPÖ-Klubomann Christian Illedits.
Publiziert am 20.07.2012

