BEGAS-Verkauf: LBL gibt nicht nach
Noch immer gebe es bei der BEGAS-Sonderprüfung kein Ergebnis - mehr dazu in BEGAS-Sonderprüfung: Noch kein Endbericht. Das dauere zu lange, stellte Wolfgang Rauter von der LBL am Dienstag fest und fordert Aufklärung: „Offenbar gibt es Einiges zu verheimlichen und zu verstecken.“
LBL: Korruptionsstaatsanwaltschaft einschalten
Darüber hinaus habe die BEGAS die Gemeinden beim Anteilsverkauf getäuscht, indem angegeben wurde, dass der Wertpapiersbestand 45 Millionen Euro betragen würde. In Wirklichkeit seien es aber 90 Millionen Euro, glaubt Rauter. 45 Millionen seien also zwischenzeitlich geparkt worden, um den Wert des Unternehmens zu senken.
Die Liste Burgenland habe zwar Aufklärung in diesen Angelegenheiten verlangt, aber bisher keine bekommen. Deswegen habe er keine andere Möglichkeit gesehen, als dass er eine Sachverhaltsdarstellung bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien einbringe, so Rauter. Manfred Kölly meint, dass die BEWAG sich mit der BEGAS saniert habe. Er fordert, dass auch die Aufsichtsräte und die Wirtschaftstreuhänder zur Verantwortung gezogen werden.
Publiziert am 17.07.2012

