Radhelmpflicht zeigt Wirkung

Seit einem Jahr müssen Kinder beim Radfahren einen Helm tragen und wie die Zahlen beweisen, wirkt die Helmpflicht. Kopfverletzungen bei Radunfällen sind weniger geworden.

Das Tragen eines Radhelmes reduziert das Risiko einer Kopferletzung deutlich, sagen Mediziner. Im Jahr 2011 wurden in Österreich 4.500 Kinder aufgrund eines Fahrradunfalls ins Spital eingeliefert. 75 Prozent der Kopfverletzungen erlitten Kinder, die ohne Helm unterwegs waren, 25 Prozent mit Helm.

Quote deutlich erhöht

Deswegen wurde vor einem Jahr auch die Helmpflicht eingeführt. Seitdem sei die Helmtragequote deutlich angestiegen, sagen Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) und Othmar Tann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. Davor lag die Tragequote bei den unter 12-Jährigen bei 65 Prozent, jetzt liegt sie bei 86 Prozent. Dennoch müsse man Kindern den richtigen Umgang mit dem Fahrrad beibringen, betont Tann.

Deshalb stellte Verkehrsministerin Bures auch ein neues österreichweites Angebot für Kinder vor: die „Helmi-Sicherheitstour 2012“, die auch im Burgenland Station machte. Dabei üben Experten mit Kindern in zweistündigen Einheiten das richtige Verhalten im Straßenverkehr.