Unternehmer als Ziel von Betrügern
Ein Technikbetrieb aus Eisenstadt wurde aufmerksam, als die „Zentrale Firmenbuchdatenbank Österreich“ eine Bestätigung von Daten verlangte. Erst auf den zweiten Blick erkennbar: Im Kleingedruckten versteckte sich eine Zahlungsvereinbarung von 74 Euro pro Monat und eine vertragliche Bindung von zwei Jahren. Der Gesamtbetrag – rund 1.800 Euro - wäre im Vorhinein zu bezahlen gewesen. "Wer da nicht genau liest und unterschreibt, sitzt in der Falle“, so Harald Mittermayer, Leiter der Servicestelle in der Wirtschaftskammer Burgenland.
Am besten ingnorieren
Ein Betrieb aus Andau wurde gleich von mehreren Betrügerfirmen telefonisch kontaktiert. Im Gespräch hieß es, dass es eine Vertragsverlängerung im Firmenbuch bereits gegeben habe und jetzt die Daten kontrolliert werden müssten. Auch in solchen Fällen warnt Mittermayer: „Auf keinen Fall lange ins Gespräch verwickeln lassen, im Zweifelsfall auflegen. Nichts unterschreiben oder einzahlen, auch wenn der Absender mit Konsequenzen droht.“
Publiziert am 17.07.2012

