Nächtigungen: Stegersbach im Aufwind
Die Region Stegersbach ist Musterbeispiel dafür, wie aus einer strukturschwachen Region eine pulsierende Tourismusregion geworden ist. Vor 15 Jahren gab es in Stegersbach ein paar Tausend Übernachtungen, heuer dürften es mehr als 200.000 werden.
Gründe für Aufschwung
„Ich hoffe natürlich, dass unsere Strategie, die wir letztes Jahr neu definiert haben, jetzt greift und auch die Marketingmaßnahmen, die wir hier setzen, zu Resultaten führen. Aber ich glaube insbesondere die Bündelung der Kräfte mit den Betrieben, die kommen jetzt so richtig ins Laufen“, sagt Tourismus-Direktor Mario Baier zu den Gründen dieser Entwicklung.
700 neue Jobs enstanden
Durch den Tourismus sind im Raum Stegersbach 700 neue Jobs entstanden, rund 200.000 Euro an Kommunalabgaben werden jährlich in die Gemeindekasse gespült, sagt der Stegersbacher Bürgermeister Heinz Peter Krammer (SPÖ). Nutznießer dieser Entwicklung seien aber auch viele Betriebe im Bereich der Nahversorgung, sagt Landesrätin Verena Dunst (SPÖ), „weil viele Betriebe als Zulieferer für Hotels profitieren“, so Dunst.
Niessl: „Internationaler denken“
Damit es mit dem Burgenland-Tourismus auch in Zukunft aufwärts geht, verspricht Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) Reformen im Tourismusbereich.
„Wir wollen von Seiten der Politik das Tourismusgesetz ändern. Ich denke wir brauchen hier schlankere Strukturen. Wir brauchen mehr Geld für das Marketing, weniger Geld im Bereich der Verwaltung. Wir müssen internationaler denken und auch handeln“, so Niessl. Außerdem kündigt er eine Intensivierung des Kongress-Tourismus an.
Publiziert am 16.07.2012

