Lumitech entwickelt künstliches Tageslicht

Tageslicht aus Leuchtdioden. Mit dieser Innovation will der LED-Pionier Lumitech aus Jennersdorf am europäischen Markt durchstarten. Das Unternehmen entwickelt seit 15 Jahren im Technologiezentrum neue künstliche Lichtquellen.

Die herkömmliche Schreibtischlampe hat ausgedient. Zumindest, wenn es nach den Lichttechnikern von Lumitech geht. Sie haben winzige Leuchtdioden, so genannte LEDs entwickelt, die sich, je nach Tageszeit, dem natürlichen Licht anpassen können: Warmes Licht in der Früh und am Abend, kühles Licht tagsüber.

Licht soll Produktivität steigern

Ein solches künstliches Tageslicht soll vor allem die Produktivität in Schulen und Büros steigern, könne aber auch in Spitäler, Altersheimen oder in der Nahrungsmittel angewendet werden.

Dahinter stecke eine komplizierte Elektronik, so Geschäftsführer Stefan Tasch. Lumitech beleuchtet bereits Gebäude wie den Pannonia Tower in Parndorf, das Landesmuseum in Eisenstadt oder die Werbeflächen im neuen Skylink-Terminal am Flughafen Wien.

Sieben Millionen Euro werden investiert

Mehr als sechs Millionen Euro hat das Unternehmen im letzten Jahr erwirtschaftet, in den kommenden Jahren sollen sieben Millionen Euro investiert werden, um neue Produkte zu entwickeln.