Serafins letzte Premiere in Mörbisch
Ein selten hochkarätiges Ensemble hat „Mister Wunderbar“ heuer für seine letzte Produktion nach Mörbisch geholt:
Alexandra Reinprecht und Herbert Lippert als Ehepaar mit Seitensprungabsichten, Daniela Fally ist die Kammerzofe mit Hang zu Höherem und Zoryana Kushpler der von seinem Reichtum gelangweilte Prinz Orlowsky. Harald Serafin selbst gibt dem Gefängnisdirektor Frank seine besondere, witzig-zerstreute Note.

ORF
Helmuth Lohner als „Frosch“
Würdiger Abschluss
Regie führt Helmuth Lohner, der auch den legendären Frosch verkörpert, eine Rolle, die ihm seit 30 Jahren auf den Leib geschrieben scheint: „Mit guten Stücken wird man nie fertig, das ist eine Lebensarbeit“, sagte Lohner. Üppig bunte Kostüme und ein stilvolles Bühnenbild von Amra Bergman-Buchbinder ergänzen die Mörbischer Fledermaus zum würdigen Abschluss von Harald Serafins Operetten-Ära - mehr dazu inBühnenbildnerin sorgt für Operetten-Glanz.
Operette aus Krisenzeit
Die „Fledermaus“ zählt zu den populärsten Operetten. Sie kann mit vielen hinreißenden, bekannten Melodien aufwarten. Die Strauss-Operette wurde 1874 uraufgeführt - auch damals gab es eine Wirtschaftskrise, beim Börsenkrach 1873 wurden viele reiche Männer zu Bettlern. Anspielungen im Libretto auf diese Situation wurden damals von der Zensur verboten.
Mit dem ORF live dabei
Der ORF überträgt die Premiere in Mörbisch live ab 21.05 Uhr in ORF2. Und Nicole Aigner und Georg Prenner berichten ab Mitternacht in „Nach der Premiere“ von der Vorstellung und sprechen mit Künstlern und Premierengästen.
Link:
Publiziert am 12.07.2012

