Oberwart: Aufregung um VS-Direktorin

Die Direktorin der Volksschule Oberwart sorgt für Aufregung. Sie soll in den vergangenen vier Jahren ständig krank und kaum in der Schule gewesen sein, sagt der Elternverein. Der Landesschulrat ist bemüht eine rasche Lösung zu finden.

Im Februar 2009, nach den Semesterferien, hat die Volksschule Oberwart eine neue Direktorin bekommen. Aber nur wenige Wochen war die Schulleiterin auch an der Schule anzutreffen, danach ist sie krank geworden, sagt die Elternvertreterin der Volksschule Oberwart Jutta Gangoly.

„Nach den Ferien war sie, glaube ich, zweieinhalb oder drei Wochen noch bei uns an der Schule und ist dann in den Krankenstand gegangen“, so Gangoly.

Resch: Lösung bis 2013

Burgenlands Landesschulratspräsident Gerhard Resch will bis Februar 2013 eine Lösung finden. Denn dann ist die knapp 40-jährige Direktorin vier Jahre im Amt und dann endet auch die provisorische Leitung.

„Wir haben jetzt ein Verfahren eingeleitet, da ist die Entscheidung zu treffen, ob sie bleibt. Da schaut es meiner Meinung nach anders aus“, sagt Resch. Er bestätigt gegenüber dem ORF-Burgenland, dass die Direktorin ein Pensionierungsangebot bekommen hat.

Rückkehr für Schule „kein Idealzustand“

„Sie hat, als die Krankheit einige Zeit gedauert hat, ein Angebot gehabt. Das hat sie abgelehnt und sie ist dann auch gesund gemeldet gewesen. Aber ich habe die Problematik, dass, wenn sie als Leiterin an die Schule zurückkehrt, möglicherweise es in der Schule kein Idealzustand wäre“, sagt Resch.

Die Direktorin selbst war heute nicht zu erreichen. Die Volksschule wird derzeit von einer interimistischen Direktorin geleitet.

Wiesen: Direktorin beruft gegen Suspendierung

Suspendiert hat der Landesschulratspräsident bereits die Direktorin der Volksschule Wiesen - mehr dazu Volksschuldirektorin von Wiesen suspendiert. Sie will aber gegen die Suspendierung, die mittlerweile auch von einer Disziplinarkommission bestätigt wurde, berufen. Laut Resch soll die Direktorin ab September aber nicht mehr unterrichten.