Bühnenbildnerin sorgt für Operetten-Glanz
Bergman-Buchbinder tritt in die Fußstapfen des verstorbenen Bühnenbildners Rolf Langenfass. Sie hat sich für diesen Sommer einen extrem heißen Arbeitsplatz ausgesucht. Es hat am Nachmittag wohl 50 Grad Celsius auf der aufheizten Seebühne: „Vor vier, fünf Tagen war ich auf der Bühne mit den Malern - drei oder vier Stunden. Und ich hab’ vergessen einen Hut aufzusetzen, ich war einfach viel zu vertieft in die Arbeit und ich hatte am Abend einen Sonnenstich, ich habe Kopfschmerzen gehabt - es ging einfach nicht mehr.“
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Leuchtende Roben, dezentes Bühnenbild
Aber die Arbeiten an den Kulissen für die Fledermaus von Johann Strauß müssen trotz der Hitze weitergehen. Auch in den Werkstätten hinter der Bühne sind die Temperaturen derzeit tropisch. Dort erhalten die nach den Entwürfen von Amra Bergman-Buchbinder angefertigten Kostüme den letzten Schliff.

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Kostümentwurf
Bei den Roben dominieren kräftige Farben. während das Bühnenbild eher zurückhaltend ausfällt. „Beides zusammen geht einfach nicht“, so Bergman-Buchbinder: „Auch wenn die Bühne 4.000 Quadratmeter groß ist, kann man das trotzdem schaffen, dass sich das so schlägt, dass es einfach nicht gut funktioniert.“

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Regisseur Helmut Lohner mit seiner Bühnenbildnerin
Lange Proben
Amra Bergman-Buchbinder hat zur Zeit sehr lange Arbeitstage. Bei den Abendproben bespricht sie sich immer wieder mit Regisseur Helmut Lohner, um die Umbauten auf offener Szene möglichst genau auf die Bühnenabläufe abzustimmen. Nach den Szenenproben steht noch bis in die Nacht hinein Beleuchtungsproben an. Schließlich soll sich am 12. Juli der Zauber der Operette auf der Mörbischer Seebühne voll entfalten.
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Publiziert am 09.07.2012

