Geplantes Seerestaurant erhitzt Gemüter

Aus dem Ertrag des Verkaufs der BEGAS-Anteile will die Gemeinde Steinbrunn ein neues Seerestaurant errichten. Doch nicht alle am Steinbrunner See sind davon begeistert - es kursieren Unterschriftenlisten gegen das Vorhaben.

Das neue Seerestaurant soll in der Nähe der heutigen Badkassa, allerdings direkt an der Böschungskante über dem Steinbrunner See, entstehen. In dem neuen Gebäudekomplex werden auch die Badkassa, der Verkaufskiosk und Sanitäranlagen untergebracht.

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Pläne für das neue Seerestaurant

Offene und anonyme Kritik

Genaue Pläne gibt es noch nicht, nur eine Entwurfsskizze, die aber schon für einige Aufregung sorgt. Es kursieren anonyme Unterschriftenlisten gegen das Projekt, wobei der Urheber der Aktion alles abstreitet und auch die meisten anderen Kritiker im Hintergrund bleiben wollen.

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Offen kritisiert wird hingegen, dass sowohl die Siedler und sogar die Pächter des derzeitigen Seerestaurants vom aktuellen konkreten Vorhaben aus der Zeitung erfahren haben, sagte die Obfrau des Siedlervereins Steinbrunner See, Barbara Kocourek.

Gemeinde will eine Million Euro investieren

Schon demnächst will der Gemeinderat die Umwidmung des Grundstückes, auf dem das neue Seerestaurant entstehen soll, in Bauland beschließen. Doch erst wenn der fertige Entwurf vorliegt, will der Steinbrunner Bürgermeister Klaus Mezgolits (SPÖ) eine Informationsveranstaltung organisieren, voraussichtlich im August im Rahmen des Seefestes, kündigte Mezgolits an.

Ganz fest stehen bisher nur die veranschlagten Kosten: Die Gemeinde Steinbrunn will rund eine Million Euro aus den Erlösen des BEGAS-Verkaufs in das neue Seerestaurant investieren.