Lebenswerte Dörfer mit Dorferneuerung

Die Dorferneuerung setzt nicht nur auf optische Maßnahmen zur Dorfgestaltung, sondern zum Beispiel auch auf den Umstieg auf erneuerbare Energie. Die Politik zieht positive Bilanz über diese allumfassende Erneuerung.

Treffpunkte wie das Wirtshaus in der alten Schule in Günseck oder der Gemeindebus von Schattendorf sind Beispiele für die neue, gesamtheitliche Sicht der Dorferneuerung abseits rein architektonischer Maßnahmen.

Strategie gegen Abwanderung

Das vor zwei Jahren gestartete Unterprojekt der Dorferneuerung, das diese Entwicklung eingeleitet hat, ist nun beendet. Die für die Dorferneuerung zuständige Landesrätin Verena Dunst (SPÖ) zieht eine positive Bilanz. „Die Dorferneuerung ist Regionalentwicklung und eine Strategie, um die Zukunft in die Hand zu nehmen - gemeinsam mit der Bevölkerung“, erklärt Dunst. Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) sieht die allumfassende Dorferneuerung als ein Instrument gegen die Abwanderung.

1,2 Millionen Euro gibt es noch

Die aktuelle Förderperiode der Dorferneuerung läuft noch bis 2013. Von insgesamt zehn Millionen Euro, die zur Verfügung stehen, sind noch 1,2 Millionen zu haben. Neue Projekte können also noch eingereicht werden. Zuletzt werden verstärkt Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden oder neue Straßenbeleuchtungstechnik eingereicht. Das sollen auch Förderschwerpunkte der nächsten Jahre sein.