Hitze macht immer mehr Probleme

Wegen der Hitze verzeichnen die Autofahrerclubs im Burgenland um ein Viertel mehr Einsätze. Auch die Bauern schlagen Alarm. Sie befürchten massive Ernteschäden. Vor allem Getreidesorten leiden unter den hohen Temperaturen und der Trockenheit.

Die Trockenheit macht vor allem jenen Bauern zu schaffen, die ihre Felder nicht bewässern können. Während es beim Weinbau derzeit noch keine Schäden gibt, schaut es auf vielen Getreide- und Gemüsefeldern bereits düster aus. Die Pflanzen verkümmern oder bleiben kleinwüchsig.

Gravierende Schäden befürchtet

„Mais, Sonnenblumen, Soja und Zuckerrüben leiden schon. Wenn es noch länger so heiß bleibt, gibt es gravierende Ernteeinbußen“, so Ernst Praunseis von der Landwirtschaftskammer Burgenland - mehr dazu in Getreideernte fällt mager aus.

Ein Ende der Hitzewelle ist bis Mitte kommender Woche nicht in Sicht. Vielen Bauern bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, dass das eine oder andere Sommergewitter hoffentlich bald den lang ersehnten Regen bringt - mehr dazu in wetter.ORF.at.

Auch Autos geben Geist auf

Wegen der Hitze streiken auch mehr Autos als sonst. Durch die hohen Temperaturen in Kombination mit dem städtischem Stop-and-Go-Verkehr ist das Kühlsystem überlastet und der Motor kann überhitzen. Auch bei höheren Geschwindigkeiten - wie etwa auf Autobahnen - kann der Motor schnell streiken, wenn es an Kühlflüssigkeit fehlt.

Brennendes Auto

ORF

Feuerwehr löscht brennendes Auto auf S31

Batterien gehen ein

Auch Probleme bei der Elektronik treten derzeit verstärkt auf. Überraschend: Auch im Sommer ist Starthilfe der häufigste Einsatzgrund bei den Pannenfahrern, heißt es vom ARBÖ. Autobatterien sind nicht nur für Kälte anfällig, sondern werden auch bei Hitze instabil.

Nicht zu stark kühlen

Wenn das Auto länger in der prallen Sonne steht, können die Temperaturen im Innenraum bis zu 80 Grad erreichen. Wer keinen Parkplatz im Schatten ergattert, der sollte silber beschichtete Matten auf der Außenseite der Windschutzscheibe anbringen, rät der ÖAMTC.

Vor Fahrtantritt sollte man alle Fenster öffnen, damit die heiße Luft entweichen kann, danach Fenster schließen und die Klimaanlage nicht zu niedrig einzustellen. Der Unterschied zwischen Außen- und Innenluft sollte höchstens sechs Grad betragen - das schont Tank und Gesundheit. Vor allem älteren Menschen drohen sonst Kreislaufprobleme, sobald sie das Fahrzeug verlassen.

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