Gludovatz gab wegen Erschöpfung auf

Paul Gludovatz hat erstmals seit seinem Abgang von Sturm Graz zu seinem Gesundheitszustand öffentlich Stellung genommen. „Erschöpfung“ sei der Grund dafür gewesen, dass sein Vertrag einvernehmlich aufgelöst wurden.

Der 66-jährige Eberauer sprach Montagabend in der ServusTV-Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar 7“ über seinen mehr als einmonatigen Krankenstand, betonte aber gleichzeitig, dass es ihm jetzt wieder „ausgezeichnet“ gehe.

„Druck ist etwas, das ich mir selbst auferlege, und Stress ist für mich bis dato was Positives gewesen. Ich weiß nicht, ob das zur Erschöpfung geführt hat“, sagte der ehemalige Erfolgscoach der SV Ried, der zuvor jahrzehntelang als Betreuer im Nachwuchsbereich des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) gearbeitet hatte. Er hätte es nie für möglich gehalten, „nach 47 Jahren so einen Erschöpfungszustand zu erleben. Schlaflosigkeit war für mich ein normaler Zustand.“

Wieder voll da

Gludowatz war nur 81 Tage Geschäftsführer bei Sturm Graz. Er habe nun von Sturm ein Angebot für eine andere Position und er sei für alles offen. Der Burgenländer stellte allerdings klar, dass er nicht gedenke, in Pension zu gehen: „Ich bin zu hundert Prozent wieder da.“

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