Aufruf „Sei keine Dreckschleuder“ wirkt

Seit drei Jahren läuft die Aktion gegen Müllsünder „Sei keine Dreckschleuder“ - mit Unterstützung des ORF Burgenland. Die Aktion zeige Wirkung, sagte Umweltanwalt Hermann Frühstück im „Burgenland heute“-Studiogespräch.

Jedes Jahr müssen im Burgenland 1.400 Tonnen Müll im Burgenland aus Straßengräben geholt werden. Diese Menge habe sich seit Beginn der Aktion nicht erhöht und das sei schon ein großer Erfolg, sagte Frühstück. Denn es gebe immer mehr Angebote, man könne sich schon beinahe bei jeder Tankstelle mit Getränkeflaschen und anderen Produkten eindecken. Daher könne man stolz darauf sein, wenn die gesammelte Müllmenge nicht gestiegen sei.

Radio- und TV-Spots und Transparente

Zentrale Elemente der Aktion waren von Beginn an Radio- und TV-Spots - mehr dazu in „Sei keine Dreckschleuder“ startet wieder .Visuell begleitet wurde die Initiative außerdem mit Transparenten und Aufklebern an Fahrzeugen der Straßenverwaltung, des Burgenländischen Müllverbandes und der Landesumweltanwaltschaft. Besondere Beachtung wurde jenen Punkten im Land geschenkt, an denen immer wieder viel Müll zu finden ist. Zum Beispiel vor Fast-Food-Restaurants oder in der Nähe von Einkaufszentren. Dort wurden einerseits Plakate mit dem Leitspruch der Initiative aufgestellt und andererseits wurde in diesen Kreisverkehren jener Müll deponiert, der in der Umgebung gesammelt wurde.

Appell an das Gewissen

Ziel der Aktion ist es, an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen zu appellieren und so die Mengen jenes Mülls zu reduzieren, der gedankenlos in der Natur entsorgt wird. Um eben dieses Ziel zu erreichen, wurde die Problematik auch in Radio, Fernsehen und Internet in all ihren Facetten beleuchtet. Thematiseirt wurden unter anderem die Motive für Littering, die Gefahren, die achtlos in der Natur entsorgter Müll für Tiere und Umwelt birgt und auch die Strafen die Müllsündern drohen - sie reichen immerhin bis zu rund 36.000 Euro.