1.300 Filme für „Filmland Burgenland“

Die Initiative „Filmland Burgenland“ ist seit März aktiv. Ein Projekt ist das Sammeln von alten, privaten Filmaufnahmen. Bisher sind mehr als 1.300 Filme abgegeben worden.

Die Verantwortlichen im Burgenländischen Landesarchiv haben mit einem derartig großen Interesse an der Aktion nicht gerechnet. Die Idee war es, private Aufnahmen aus den Jahren bis 1985 abzugeben und diese im Gegenzug - quasi als Dankeschön - digitalisieren zu lassen - mehr dazu in Filmland Burgenland und 300 Filme für „Filmland Burgenland“.

Unerwartet großer Zuspruch

Projektleiter Dieter Szorger spricht von einem ungeahnt großen Zuspruch: „Da hat leider Gottes die Initiative so einen großen Erfolg, dass es alle Ressourcen gesprengt hat. Wir haben mittlerweile 270 Personen, die Filme abgegeben haben und es war nicht so wie erwartet, dass die Personen einen oder zwei Filme abgeben. Wir halten momentan bei über 1.300 Filmen und der absolute Hit ist eine Person, die 100 einzelne Filme abgegeben hat.“

„Kulturhistorisch irrsinnig spannend“

Das Landesarchiv ist im Moment ziemlich gefordert, ein Sichten der Filme und die Suche nach zeitgeschichtlich interessanten Aufnahmen ist schier unmöglich. Die großen zeithistorischen Sensationen seien nicht dabei, so Sorger: „Was aber dabei ist, sind einfach kulturhistorisch irrsinnig spannende Sachen.“

Alles durchzusehen, würde aber mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Man habe aber die Einsender gefragt, was auf den Filmen zu sehen sei und suche vor allem nach Auswanderer-Geschichten, nach Aufnahmen aus den 1920-er und 1930-er Jahren. Die interessantesten Amateuraufnahmen werden ab dem 12. Dezember in einer Ausstellung zu sehen sein.

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