Fred Sinowatz-Preise vergeben

In Eisenstadt sind am Dienstagabend die Fred Sinowatz-Wissenschaftspreise 2011 vergeben worden. Die Preise - dotiert mit je 1.000 Euro - werden für herausragende Veröffentlichungen im Bereich der landeskundlichen Forschung verliehen.

Die Preisträger sind Renate Schönfeldinger, Stefan Kalamar und Emmerich Gärtner Horvath. Renate Schönfeldinger wurde für ihre Publikation über das Schicksal eines jüdischen Zwangsarbeiters, der von einer burgenländischen Familie gerettet wurde, ausgezeichnet.

Der Architekt Stefan Kalamar erhielt einen Wissenschaftspreis für seine Erforschung der Baugeschichte des Großhöfleiner Badehauses.

Preisträger

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Bei der Preisverleihung

Lebensgeschichten burgenländischer Roma

Und Emmerich Gärtner-Horvath wurde mit dem Verein Roma-Service ausgezeichnet. Der Verein hat die Lebensgeschichten burgenländischer Roma anhand der herausragenden Projekte mit den Titeln „Meine Geschichte | Mri Historija“ und „Unsere Geschichte | Amari Historija“ umfassend dokumentiert.

Preisträger

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Buch „Amari Historija“

Preisträger

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Publikation über Badehaus

Preisträger

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Publikation „Sie werden leben“

Forschungsland Burgenland

Die Verleihung der Preise seien ein Teil der wissenschaftlichen Arbeit, sagt Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ). „Wir werden Impulse setzen, um zu zeigen, dass im Burgenland sehr viel geforscht wird - hauptsächlich natürlich in der Zeitgeschichte des Burgenlandes. Geforscht wird zu wichtigen Themen - Romaverfolgung, Lebensgeschichten der Volksgruppen, jüdische Geschichte - aber auch andere Bereiche der Zeitgeschichte, die oft in den Schulen nicht so intensiv behandelt werden.“

Einreichung bis Ende September

Auch im Jahr 2012 vergibt das Land die Fred Sinowatz-Preise. Zugelassen sind Publikationen ab dem Erscheinungsjahr 2011. Die Publikation muss sich inhaltlich der burgenländischen Landeskunde widmen. Die Einreichung muss bis spätestens 28. September 2012 erfolgen.

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