Rotes Kreuz: Finanzkrise überwunden

Das Rote Kreuz Burgenland hat Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 gezogen und die fällt positiv aus, denn die finanzielle Krise der vergangenen Jahre konnte überwunden werden.

2.500 Mitarbeiter hat das Rote Kreuz im Burgenland. Davon sind neben den hauptberuflichen Mitarbeitern und Zivildienern an die 2.250 Freiwillige tätig. Die Zahl der freiwilligen Mitarbeiter sei erfreulicherweise gestiegen, so die kaufmännische Geschäftsführerin Tanja Haberler-König. Allerdings sei die Zahl der Freiwilligen im Rettungsdienst rückläufig, weil die Ausbildung aufgrund der hohen Qualitätsstandard sehr zeitintensiv sei.

Wieder Investitionen möglich

In den vergangenen Jahren hatte das Rote Kreuz Burgenland mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen. Die Schwierigkeiten konnten - auch Dank der öffentlichen Hand - überwunden werden. Große Sprünge seien zwar nicht möglich, aber man stehe wieder fest auf beiden Beinen, nun könnten wieder zurückgestellte Investitionen getätigt werden, so Haberler-König.

Unbezahlbarer Dienst

Die freiwilligen Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben im Vorjahr allein im Rettungsdienst knapp 96.000 Stunden unbezahlt Dienst gemacht. Bei einer Bewertung von 20 Euro pro Stunde vor ergebe das eine Leistung von rund zwei Millionen Euro, rechnete Haberler-König vor.