Liszt-Konzertreigen in vier Teilen

In Raiding ist das Programm für das „Liszt Festival 2013“ präsentiert worden. Der vierteilige Konzertzyklus startet am 25. Jänner und endet am 22. Oktober mit einem besonderen musikalischen Abend, gestaltet von dem Pianisten Boris Berezovsky.

Es ist „der Olymp eines Klavierzyklus“, der die Konzertbesucher am letzten Abend im Rahmen des Festivals im Liszt-Zentrum erwartet, schilderte Intendant Eduard Kutrowatz. „Der 22. Oktober 2013, der 202. Geburtstag des Franz Liszt wird gestaltet von einem Giganten der internationalen Pianisten-Szene, Boris Berezovski. Ein Klavierabend der Sonderklasse, diesem Programm stellen sich nur ganz, ganz wenige Pianisten weltweit. Er spielt alle zwölf transzendentalen Etüden an einem Abend.“ Diese gehören laut dem Intendanten „zum Schwersten, Herausforderndsten, was im Laufe der Jahrhunderte geschrieben wurde“.

Anspruchsvolles Programm

Den Festivalauftakt bestreitet im Jänner-Zyklus „Meistersinger“ Polina Leschenko am 25. Jänner. Boris Bloch tritt im März-Zyklus „Melodramen“ am 14. März, Peter Matic mit Eduard Kutrowatz am Klavier am 15. März auf. Als eines der Highlights des Juni-Zyklus „Malediction“ gilt der Abend am 19. Juni mit dem Bayreuther Kammerorchester unter der Leitung von Nicolaus Richter, als Solisten stehen Mezzosopranistin Elisabeth Kulman und Pianistin Donka Angatscheva auf der Bühne.

Verdi und Wagner in Raiding

Aufgrund zweier großer Jubiläen in der Musikwelt im kommenden Jahr - sowohl der Geburtstag von Guiseppe Verdi als auch der von Liszts Schwiegersohn Richard Wagner jährt sich 2013 zum 200. Mal - setzt das „Liszt Festival“ Werke der beiden in Bezug zur Musik von Liszt und beleuchtet diese aus verschiedenen Blickwinkeln. Gespielt werden unter anderem die „Meistersinger-Ouvertüre“ sowie die „Wesendonck-Lieder“.

Für den 17-teiligen Konzertreigen 2013 werden 9.700 Karten aufgelegt. Reguläre Tickets können ab 1. September gekauft werden, Abonnements sind ab sofort erhältlich.