Land vergibt Architekturpreise
Vom lichtdurchfluteten Einfamilienhaus bis zum poppig gestalteten Museumsshop, von der Altarraumgestaltung einer katholischen Kirche bis zum ausladenden Supermarkt: Die aus fünf namhaften Architektinnen und Architekten bestehende Jury hatte ganz unterschiedliche Objekte zu bewerten.

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Umweltschonendes und platzsparendes Bauen
Die Fachleute achteten vor allem auf umweltschonendes und platzsparendes Bauen in bestehenden Siedlungsgefügen, erklärte der Jurysprecher, Professor Gerhard Steixner von der technischen Universität Wien. Man habe etwa auf ein "wohl proportioniertes Zusammenspiel von alt und neu geachtet, so Steixner.
„Propeller Z“ und „Looping Architecture“
Am besten umgesetzt fand die Jury diese Kriterien in zwei Bauwerken: In der Erweiterung des Weinguts Heinrich in Gols (Bezirk Neusiedl am See) durch das Büro „Propeller Z“ und im Umbau eines alten Wirtschaftsensembles in Limbach (Bezirk Güssing) zu einem Wohn- und Kulturhaus durch „Looping Architecture“. Beide Objekte wurden mit je einem Preis bedacht.

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Auszeichnungen für Einfamlienhäuser
Auszeichnungen gingen an Einfamilienhäuser in Oberpullendorf, Zurndorf und Pöttelsdorf und an die Renovierung des BRG Neusiedl am See. Pläne und Fotos aller zum burgenländischen Architekturpreis eingereichten Bauwerke sind bis 29. Juni in der Orangerie im Eisenstädter Schlosspark ausgestellt.
Publiziert am 15.06.2012

