St. Andrä: Pflanzen müssen weg - Anrainer erbost
Auf dem Mobilheimplatz in St. Andrä am Zicksee (Bezirk Neusiedl am See) gehen die Wogen hoch. Nach der Anzeige eines Siedlers greift die Bezirkshauptmannschaft mit einem Schreiben an die Gemeinde durch: Damit Einsatzfahrzeuge nicht behindert werden müssen alle Pflanzen im Straßenbereich vor den Gartenzäunen weg.

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Schreiben der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See
Siedler empört
Die meisten sind bereits entfernt. Einige Rosen, Sträucher und Thujen folgen demnächst. Die Siedler verstehen die Welt nicht mehr.
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BH rechtfertigt sich
Der Neusiedler Bezirkshauptmann Martin Huber argumentiert mit der Sicherheit, warum müssen aber tatsächlich Pflanzen weichen, die nicht weiter in den Straßenraum reichen als die Stromverteiler? "Weil es in erster Linie keine Zustimmung des Grundeigentümers gibt und weil es im Campingplatz- und Mobilheimplatzgesetz nicht so vorgesehen ist, sagt Huber.

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Der Mobilheimplatz in St. Andrä
Langjährige Diskussion
Die Diskussion schwelt seit Jahren. Denn was einst mit einzelnen Rosenstöcken vor dem Gartenzaun begann, griff bald um sich, sagt der St. Anräer Bürgermeister Erich Goldenitsch (SPÖ). „Es ist in den letzten Monaten ein wenig eskaliert, weil doch einige zu weit gegangen sind, dass sie Pflanzungen in den Verkehrsbereich hinein getätigt haben“, so Goldenitsch.
Doch auch wenn die Sache noch für einige Aufregung sorgt - ist den einstigen Vorgärten im Straßenbereich ist bereits fast alles planiert.

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Planierter Vorgarten
Publiziert am 07.06.2012

