Venustransit: Blick auf Naturschauspiel
Eine kleine, schwarze Scheibe, die langsam an der Sonne vorbeizieht - so wird der Venustransit am heimischen Himmel zu sehen sein. Von Österreich aus sind die letzten rund 1,5 Stunden des Ereignisses zu sehen - und zwar erst bei Sonnenaufgang gegen 5.00 Uhr früh.

APA/Peter Kneffel
Venustransit
Seltenes Schauspiel
Wenn sich die Venus vor die Sonne schiebt, verdunkelt sich das Sonnenlicht aber nur um rund ein Tausendstel. Der letzte Venustransit fand im Jahre 2004 statt. Und der nächsten wird es erst wieder im Jahr 2117 geben.
Treffpunkt um 4.00 Uhr
Gemeinsam mit den Burgenländischen Amateurastronomen (BAA) können Interessierte den Transit beobachten. Sie werden beim Kreuzstadl in Rechnitz (Bezirk Oberwart) und auf dem Brentenriegel in Sieggraben (Bezirk Mattersburg) ihren Beobachtungsposten beziehen und auch in auf dem Parkplatz beim Römersteinbruch St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt Umgebung) ihr Wissen weitergeben. Treffpunkt ist jeweils direkt auf dem Beobachtungsplatz um 4.00 Uhr.
Nur mit geeigneter Brille
Auch die Arbeitsgemeinschaft für Astronomie in Wien wird in St. Margarethen sein, um das Jahrhundertereignis zu beobachten. „Wenn man das mit der Sonnenfinsternisbrille beobachtet, wird man nur einen kleinen schwarzen Punkt sehen. Durch ein Fernrohr wird das eine schwarze Scheibe sein“, so Kurt Brettschneider von der Arbeitsgemeinschaft für Astronomie.
Die Arbeitsgemeinschaft warnt außerdem davor, den Venustransit ohne geeignete Brille oder Folie beobachten zu wollen. Das könne zu schweren Augenschäden bis zur Blindheit führen.
Link:
Publiziert am 05.06.2012

