Kampf gegen Allergieauslöser Ragweed

Die Mitarbeiter der Güterwegeabteilung des Landes sind derzeit verstärkt im Einsatz, um die Strecken entlang der Güterwege zu pflegen und von Unkraut zu befreien. Dabei geht es um die Verkehrssicherheit, aber auch um die Bekämpfung des aggressiven Allergieauslösers Ragweed.

Private Unternehmer wie etwa der Maschinenring, aber auch die Mitarbeiter der Güterwegeabteilung sind jetzt täglich unterwegs, um Pflege- und Mäharbeiten entlang der Güterwege durchzuführen. Rund 3.600 Kilometer müssen bearbeitet werden. Laut Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld (ÖVP) wird dabei individuell und standortbezogen gearbeitet.

Rechtzeitig mähen

Ragweed oder auch Traubenkraut führt im Hochsommer zu äußerst heftigen Allergien. Das Unkraut müsse aber schon jetzt entfernt werden, damit es nicht in die Vollblüte kommt, sagte Liegenfeld (ÖVP). Die Ragweed-Plage entstehe entlang der Straßen und gehe dann in die Felder hinein, wenn man rechtzeitig mähe, habe man weniger Probleme in den Feldern. Man habe auch die Bauern dazu aufgerufen, Ragweed händisch zu entfernen, so Liegenfeld.

Besonders im ökologischen Landbau ist Ragweed ein Problem - vor allem im Sojaanbau. Unkrautvernichtungsmittel können hier nämlich nicht zum Einsatz kommen, so Liegenfeld. Der Grünschnitt von Straßenrändern und Hecken kann sinnvoll bei Biogasanlagen wieder verwertet werden.