3.000 Wohnungen in 30 Jahren

Die Neue Eisenstädter Siedlungsgesellschaft feiert ein Jubiäum. Sie wurde vor 30 Jahren gegründet. Die Gesellschaft baute in dieser Zeit rund 3.000 Wohnungen und Reihenhäuser, hauptsächlich im Nordburgenland.

Der Start vor 30 Jahren war schwierig, denn die Neue Eisenstädter ist aus der Wohnbau Ost (WBO) hervorgegangen. Die WBO war damals vom Management in den Ruin getrieben worden, es war ein Skandal mit politischem Hintergrund. Ein schwieriges Erbe, das die Neue Eisenstädter erfolgreich abschütteln konnte.

Wichtiger Wirtschaftsmotor

Heute baut die Neue Eisenstädter rund 300 Wohneinheiten im Jahr. Die meisten in den Bezirken Eisenstadt, Neusiedl am See und Mattersburg. Das Auftragsvolumen beträgt etwa 25 Millionen Euro im Jahr und das macht die Gesellschaft zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor.

Die Neue Eisenstädter mit ihren 25 Mitarbeitern ist eine gemeinnützige Siedlungsgesellschaft. Profite werden nicht entnommen, sondern bleiben im Unternehmen. Eigentümer der Gesellschaft sind die Raiffeisenlandesbank, die Erste Bank und die Freistadt Eisenstadt.

Ungebrochene Nachfrage

Der Raum Wien-Bratislava-Eisenstadt wird sich laut allen Prognosen auch in Zukunft gut entwickeln. Für Bau-, Wohn- und Siedlungsgesellschaften werde es genug zu tun geben, sagt der Geschäftsführer der Neuen Eisenstädter, Anton Mittelmeier. Die Nachfrage sei ungebrochen und der Trend gehe weiter zu Klein- bzw. Singelwohnungen.