Schülerliga: Wieder Titel für Eisenstädter

Das Schülerliga-Landesfinale zwischen dem Gymnasium der Diözese Eisenstadt und dem Gymnasium Neusiedl am See entschied sich im Elfmeterschießen. Nach 70 Minuten stand es 1:1, dann hatten die Eisenstädter das bessere Ende für sich.

Das Landesfinale der Fußball-Schülerliga bot alles, was den Fußball so beliebt macht. Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt bejubelte den sechsten Titel in den vergangenen acht Jahren.

„Es war ein ganz enges Spiel. Wenn es am Schluss 1:1 steht und es geht ins Elfmeterschießen, dann ist ein bisschen eine Glückssache dabei“, so Peter Herglotz, Trainer des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt.

„Wenn man trifft, ist man der Gott, wenn man verschießt, ist man der Loser. Ich habe mir einfach gedacht, der ist drinnen.,Und dann war es auch so“, sagt Kapitän Julian Krenn.

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Schüler des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt nach dem Sieg

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Weinender Spieler

Viele Emotionen

Nach der Entscheidung gab es jede Menge Emotionen. Am meisten litt Neusiedls bester Spieler, Marcel Szikonya nach dem Spiel. Der 13-Jährige lag zehn Minuten lang weinend auf dem Rasen. Der Stürmer machte das Tor für das Gymnasium Neusiedl per Elfmeter, den er selbst herausgeholt hatte. Es war der Ausgleich zum 1:1, am Ende zu wenig.

„Es wird lange dauern, bis ich wieder lachen kann“, sagt Marcel Szikonya, Kapitän des Gymnasiums Neusiedl.

„Wir waren Bayern“

Am Ende mussten zwei gleichwertige Teams ins Elfmeterschießen, bei dem die Nerven entschieden. „Ich war von Haus aus schon skeptisch. Aber trotzdem: Das Elfmeterschießen ist reine Glückssache, das hat man bei Bayern gegen Chelsea gesehen. Und wir waren heute leider Bayern“, so Hannes Ackermann, Trainer des Gymnasiums Neusiedl am See.

Bundesmeisterschaft in Salzburg

Als einziger Spieler vergab der Neusiedler Lukas Rieschl seinen Elfmeter. Der Titelverteidiger muss sich mit Platz zwei begnügen. Die Eisenstädter fahren nach ihrem Sieg zur Bundesmeisterschaft nach Mittersill in Salzburg.