Reisegruppe aus Trausdorf erlebte Beben mit

Am Sonntag hat ein Erdbeben der Stärke 5,9 die Region Emilia Romangna in Norditalien erschüttert. Eine Reisegruppe aus Trausdorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung) hat das Erdbeben in Italien miterlebt. Die Reisenden blieben unverletzt.

Das Erdbeben in Norditalien hat laut aktuellen Angaben sieben Todesopfer gefordert. Das Beben hatte am Sonntag um 4.00 Uhr Früh die Region Emilia Romagna erschüttert. Sein Epizentrum lag nah der Gemeinde Finale Emilia, 37 Kilometer nördlich von Bologna.

Eingestürztes Haus in Finale Emilia

APA/Paolo Salmoirago

Eingestürztes Haus in Finale Emilia

Während Dom-Besichtigung in Bologna

Genau in dieser Region war eine Reisegruppe aus Trausdorf unterwegs. Die Reisenden haben das Beben gespürt, blieben aber unverletzt. Dass Menschen ums Leben gekommen sind, haben sie erst im Fernsehen erfahren. Das erste Beben am Samstagabend hätte die Reisegruppe gar nicht mitbekommen, sagt Brigitte Unger.

„Das zweite am Sonntag um 4.00 Uhr früh haben wir am meisten gespürt. Und das dritte am Sonntagnachmittag, wo in Ferrara und Modena die Kirchen eingestürzt sind und es Tote gegeben hat, da waren wir im Dom in Bologna. Plötzlich gab es ein Geschrei, die Wärter haben alle rausgeschickt. Wir sind dann alle rausgelaufen“, so Brigitte Unger.

Infos aus dem Fernsehen

Zunächst hätten die Reisenden gar nichts von Schäden und Todesopfern mitbekommen, erzählt Brigitte Unger. Erst aus dem Fernsehen habe man von den Auswirkungen des Erdbebens erfahren.