Strache bei Wahlkampf im Burgenland
Bei der Abschlusskundgebung in einem voll besetzten Gasthaussaal in Lutzmannsburg (Bezirk Oberpullendorf) stellte FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz zunächst die Öffnung des Arbeitsmarkts in Frage. Neue Arbeitsplätze würden nur noch mit ausländischen Arbeitskräften besetzt.

ORF
Abschlusskundgebung in Lutzmannsburg
Bessere Entlohnung gefordert
Heimische Unternehmer, die Burgenländer beschäftigen, sollten speziell gefördert werden, so Tschürtz. Gleichzeitig forderte er eine bessere Entlohnung von heimischen Arbeitnehmern etwa in den Thermen. Unterstützung erhielt Tschürtz dabei von Bundesparteiobmann Heinz Christian Strache.
„Wenn der Hans erzählt, dass hier Löhne teilweise gang und gäbe sind, die sogar unter der Mindestsicherung der Fall sind - das ist ein Wahnsinn. Wer soll denn da leben können davon? Da kann ja kein Burgenländer davon leben. Da sagt ja jeder Burgenländer ‚Bei dem Gehalt muss ich ja als Arbeitspendler nach Wien oder anderswo hin, damit ich einen entsprechenden Gehalt bekomme‘“, so Strache.

ORF
Strache mit burgenländischer FPÖ-Riege
Kritik an Rot und Schwarz
Strache ließ bei der Abschlusskundgebung in Lutzmannsburg kein guten Haar an der - wie er sagt - völlig falschen Politik von Rot und Schwarz. Am Ende rief der Bundesparteiobmann die Anwesenden dazu auf, sich als Kandidaten für die Gemeinderatswahl zur Verfügung zu stellen.
„Rom wurde nicht am ersten Tag erbaut. Aber wir werden es schaffen. Und die nächste Gemeinderatswahl wird der nächste Meilenstein, den wir schaffen“, so Strache.
Gemeinderatswahl am 7. Oktober
Bekräftigt hat Strache in Lutzmannsburg auch das Ziel, bei der nächsten Nationalratswahl stärkste Partei zu werden. Die Gemeinderatswahl im Burgenland findet am 7. Oktober statt.
Publiziert am 20.05.2012

