„Carla“: Immer mehr Kunden

Seit mehr als 13 Jahren gibt es „Carla“, den Caritas-Laden, in Eisenstadt. Durch dieses Geschäft erhalten Langzeitarbeitslose für bis zu ein Jahr Arbeit. Und immer mehr Menschen in Not nützen das Angebot des günstigen Einkaufs.

Allein im Vorjahr haben burgenländische Spender Waren im Wert von 200.000 Euro in das Projekt eingebracht. Gefördert wird „Carla“ vom Arbeitsmarktservice und vom Europäischen Sozialfonds. Bis zu ein Jahr können bis zu acht Langzeitarbeitslose im Caritas-Laden arbeiten und diesen Job als Chance auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben nutzen. Sie werden vom AMS vermittelt.

Viele Stammkunden

Der Caritas-Laden ist gut besucht. 50 Projekt der Käufer sind Stammkunden, sagt Projektleiter Josef Goldnagel. „Carla hat mehrere Zwecke - einerseits bringt es eben Menschen wieder in die Arbeit. Langzeitbeschäftigungslose Frauen und Männer werden bei uns betreut und wieder auf dem Arbeitsmarkt integriert. Andererseits werden Waren angeboten, die für jedermann erschwinglich sind.“

Immer mehr Menschen in Not

Der Caritas-Gedanke dahinter sei, Menschen in Notsituationen mit „Einkaufsgutscheinen“, die sie kostenlos zum Erwerb von Waren bei „Carla“ berechtigt, zu unterstützen. Angeboten werden unter anderem Kleidung, Spielzeug und Möbel.

„Die Not ist spürbar. Wir merken das immer wieder. Unsere Gutschein-Kunden sind ein kleiner Parameter dafür. Wir haben jährlich steigende Umsatzzahlen in diesem Bereich“, sagt Josef Goldnagel.