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 Gesund leben |
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Müdigkeit: Ursachen und Therapien
Müde, matt, abgeschlagen, wer kennt das nicht. Unser Alltag ist geprägt und erfüllt von Stress. Kein Wunder, dass wir mit Müdigkeit reagieren. Sie ist ein Regulationsmechanismus wie Hunger und Durst oder auch Schmerz. Müdigkeit kann und soll man nicht vermeiden.
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Schutz- und Abwehrmechanismus
Mit anderen Worten: Müdigkeit ist ein Schutz- und Abwehrmechanismus gegen Überforderung auf allen Ebenen, der mithilft, das körperliche, seelische und geistige Gleichgewicht zu bewahren. Die normale Müdigkeit ist daher keine Krankheit.
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Müdigkeit als Symptom
Gleichzeitig kann sie aber ein Begleitsymptom von zahlreichen körperlichen oder seelischen Erkrankungen sein. Also sollte man sich Gedanken machen, ob die Müdigkeit noch normal ist oder bereits ein Warn- und Alarmsymptom für eine Erkrankung. |
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Ernstzunehmende Warnsignale
Es ist ein Unterschied, ob man sich von einer "gesunden Müdigkeit" wieder erholen kann oder ob man durch eine "krankhafte Müdigkeit" ausgehöhlt und regenerationsunfähig ist.
Abnorme Tagesmüdigkeit führt oft zu mangelhafter nächtlicher Schlafqualität, was dazu führt, dass man sich gleich nach dem Aufstehen schon wieder müde fühlt.
Abnorme Tagesschläfrigkeit und rasche Erschöpfbarkeit sind dann schon sehr ernst zu nehmende Warnsignale und sollten ärztlich abgeklärt werden.
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Blutmangel (Anämie) ist eine häufige Ursache, und bei Frauen vor allem eine Anämie auf der Basis eines Eisenmangels.
Infektionen, vor allem unerkannte Viruserkrankungen wie das Pfeiffersche Drüsenfieber führen zu einem "Leben auf halber Flamme".
Schilddrüsenunterfunktionen und Diabetes sind oft mit Müdigkeit verbunden.
Auch Lebererkrankungen zeigen sich primär durch ständige Müdigkeit.
Herz-Kreislauferkrankungen wie Altersherz oder Hypotonie (niedriger Blutdruck) gehen mit Müdigkeit einher.
Extremer Vitamin- und Mineralstoffmangel zeigen sich durch Müdigkeit.
Nicht zuletzt sollte man bei Müdigkeit, für die es keine medizinische Erklärung gibt, auch an eine mögliche Krebserkrankung denken, da auch diese durch Müdigkeit gekennzeichnet ist.
Depressionen können in bestimmten Fällen und vor allem bestimmten Phasen mit Müdigkeit und extremer Schlafanfälligkeit einhergehen. |
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Unterschiedliches Schlafbedürfnis
Der Bedarf nach Schlaf sinkt im Laufe des Lebens und ist sehr individuell ausgeprägt. Kinder brauchen bis zu zwölf Stunden Schlaf, um sich in der Schule konzentrieren zu können. Erwachsenen brauchen zwischen sechs bis acht Stunden, wobei Frauen eher acht Stunden brauchen. Ältere Menschen kommen mit weniger Schlaf aus.
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Müdigkeit als Folge des Lebensstils
Chronische Müdigkeit kann die Folge eines kräfteverzehrenden Lebensstils sein: Zu viel Arbeit und daraus resultierende Belastung, Freizeit-Stress, Fitness-Wahn, unkritischer Konsum von Alkohol, Zigaretten und sonstigen Genussmitteln. Menschen mit einer selbst zerstörerischen Lebensweise sollten Müdigkeit ernst nehmen und ihren Lebensstil ändern.
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Das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS)
Es ist wissenschaftlich nicht ganz klar, ob es sich um ein Charakteristikum unserer Zeit und Gesellschaft oder tatsächlich ein pathologisches Phänomen handelt. Hauptkriterien für CFS sind Erschöpfungszustände, die zu einer Reduktion der üblichen Aktivität um mehr als 50 Prozent für eine Dauer über sechs Monate führen.
Typische Schlafanfälle Auch narkoleptishe Zustände sind typisch. Das sind Schlafanfälle, bei denen der Betroffene plötzlich den unwiderstehlichen Zwang nach Schlaf verspürt. Diese Anfälle können mitten in einer Tätigkeit und zu allen Gelegenheiten auftreten, z.B. beim Essen oder Gehen. Diese Schlafanfälle dauern oft nur wenige Minuten. |
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Müdigkeit im Frühjahr
Wenn der Winter abrupt zu Ende geht und das Frühjahr sich mit Wärmeeinbruch und Luftdruckschwankungen meldet, klagen sehr viele Menschen über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit.
Eine der Ursachen könnte ein Vitamin- und Mineralstoffmangel sein, der leicht durch eine "Kur" mit Wildkräutergerichten wie Bärlauch und Brennnesseln (Enthalten sehr viel Eisen!) und anderen Kräutern beseitigt werden kann. Auch ein langsamer Spaziergang in frischer Luft hilft.
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Naturheilmittel gegen Müdigkeit
Kräuter wie Rosmarin oder Weißdorn stärken das Herz und den Kreislauf, Ginseng wirkt stressausgleichend auf das vegetative Nervensystem und damit auch gegen Müdigkeit, die Hafer-Urtinktur nimmt man tropfenweise bei chronischer Erschöpfung und Salbeiblütenextrakt wirkt sogar gegen das Burn-Out-Syndrom.
Badezusatz oder Massagemischung Anregende ätherische Öle verwendet man als Badezusatz oder in Massagemischungen. Dazu zählen Angelika, Bergamotte, Basilikum, Minze, Lemongras und Zitrone, die auch alle sehr gut bei Frühjahrsmüdigkeit helfen.
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Traditionelle Chinesische Medizin
Die TCM setzt bei chronischer Müdigkeit vor allem wärmende Gewürze ein: Ingwer, Pfeffer, Kardamom, Koriander oder Zimt. Aus der TCM stammt der Rat, den Punkt Qui Hai, das "Meer der Energie", das mit dem Nabel übereinstimmt zu stimulieren, indem man die Hände darüber verschränkt und tief hinein atmet.
Kraft und Energie Auf dem Rücken, quasi vis-a-vis vom Nabel, liegt der Punkt Mingmen und zwei Querfingerbreit seitlich davon zwei Punkte am Blasenmeridian, die "Meer der Vitalität" genannt werden. wenn man, wie man das so oft instinktiv macht, beide Hände auf Höhe der Nieren in den Rücken stemmt, dann aktiviert man diese Punkte und bekommt wieder Kraft und Energie. |
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Bachblüten als Therapie
Die Blütenessenz Olive hilft denen, die körperlich und geistig so erschöpft sind, dass sie glauben, keine Kraft für neuerliche Anstrengungen mehr entwickeln zu können. Die Essenz Oak dagegen brauchen die, die glauben, immer durchhalten zu müssen und dabei ihren Ruhebedarf übersehen. Elm gibt man denen, die sich zu viele Arbeiten aufgelastet haben. Und Hornbeam, wenn man sich geistig ausgelaugt fühlt. Diese Essenzen kann man sich nach Bedarf in der Apotheke zusammenmischen lassen.
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