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"Ja, Panik": Szenestars aus dem Burgenland
Die burgenländische Musikgruppe "Ja Panik" zählt mit ihren Texten und ihrer rockig-melodiösen Musik derzeit zu den Superstars in der jungen Musikszene. Ihre Konzerte sind heiß begehrt.
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Geld zählt
Sie singen über das, was alle bewegt, was alle betrifft, was unser Leben bestimmt, worum sich scheinbar alles dreht - nicht die Liebe, sondern das Geld.
Ohne Angst kein Geld - ohne Geld keine Angst: Ein Befund, den in Zeiten der Wirtschaftskrise und der Angst um Arbeitsplätze viele teilen - und den viele hören wollen.
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Sieben Konzerte in sieben Tagen
Ob in Österreich oder in Deutschland - in den Hitparaden sind sie Stammgäste, ihre Konzerte sind heiß begehrt - wie etwa jüngst im Bergwerk in Neusiedl am See.
Das Konzert war das siebente Konzert in sieben Tagen in sieben verschiedenen Städten in Österreich und Deutschland. Ihre Musik und ihre Texte über das Geld zieht viele in den Bann.
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Wirtschaftlichkeit in der Seele
"Alle unsere Beziehungen sind Geldbeziehungen und die Wirtschaftlichkeit hat sich schon ziemlich fest ins Seelenleben eingefressen", sagt Sänger Andreas Spechtl aus Neusiedl am See. |
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Geld als Konstante
Geld als Konstante in unserem Leben, in unserem System. Ja, Panik gießt Systemkritik in griffige Merksätze, ohne dabei banal zu klingen. Ob Geld aber nun gut oder schlecht ist, überlässt Ja, Panik seinen Hörern.
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Fluch oder Segen
"Geld kann ein Fluch sein, kann ein Segen sein. Ich hab sehr wenig, ich kann mich nicht entscheiden, ob es ein Fluch oder Segen ist", sagt Gitarrist Thomas Schleicher. |
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Berlin statt Burgenland
Reichtum strebt die sympathische Band nicht an. Unabhängigkeit ist das Ziel - soweit das möglich ist.
Nach den jüngsten Erfolgen in Deutschland und überschwänglicher Kritik in deutschen Medien und Fachzeitschriften, sind Ja, Panik vor einem Monat sogar nach Berlin gezogen. Noch ist Heimweh aber kein Thema.
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Heimweh nach Familie und Freunden
"Ich bin mir aber sicher, dass sich früher oder später Heimweh einstellen wird. Aber eher nach dem sozialen Fundament als wirklich der Ort selbst - also eher nach meinen Freunden und meinen Eltern vor allem", so Sebastian Janata, Schlagzeuger aus Donnerskirchen. |
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Schwärmen von der Heimat
Heimat ohne Grenzen - und trotzdem verleitet das Burgenland zum Schwärmen.
"Als Kind hat man dann eigentlich immer das Gefühl als wär man da, wo die anderen Leute Urlaub machen. Da kommt auch ein bisschen das Ausschweifende dazu - der Wein, der warme Sommer - das hat eine gewisse Leichtigkeit", sagt Andreas Spechtl.
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Beigeisterung ohne Grenzen
Leichtigkeit, die ansteckend wirkt. Kluge Texte, geradliniger Rock, eingängige Melodien: Ja, Panik begeistert - und zwar über die Grenzen hinweg.
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