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SO | 21.03 | 08:22
Herbert Haidinger mit dem Luftpinsel. (Bild: ORF)
Land & Leute
Der Polizist mit der "Luftpistole"
Herbert Heidinger hat eine ungewöhnliche Leidenschaft. Der Polizist aus Goberling hat sich der Airbrushtechnik verschrieben: Von der Motorhaube bis zum Golfschläger - nichts ist vor seinem Luftpinsel sicher.
Leidenschaftlich am Werk
Mit der Spritzpistole in der Hand ist Herbert Heidinger in seinem Element: Gekonnt schwingt Heidinger den Luftpinsel und trägt fein dosiert die Farbe auf - oft nur eine hauchdünne Schicht.

Es sei ein gutes Gefühl, wenn man zuerst vor Nichts stehe, dann stundenlang lackiere und auf einmal ein schönes Ergebnis habe, erklärt Heidinger.
Heidinger hält Luftpinsel. (Bild: ORF)
Bild von Raubkatzen. (Bild: ORF)
Herbert Heidinger bei der Arbeit mit dem Luftpinsel. (Bild: ORF)
40 Stunden für Motorhaube
Vor zehn Jahren hat Haidinger mit dem Luftpinsel seine ersten Bilder gemalt. Auch wenn die Arbeit recht locker aussieht, bis der Farbnebel ein klares Bild ergibt, dauert es eine Weile. Eine richtig fen detaillierte Motorhaubenbemalung könne schon 40 Stunden lang dauern, so Haidinger.
Bild einer Echse. (BILD: ORF)
Bild einer Robbe. (Bild: ORF)
Lackierte Helme. (Bild: ORF)
Malen ohne Schablonen
Motorhauben, Sturzhelme, Tankdeckel - Heidinger nimmt jede Herausforderung gerne an. Nur als er einmal ein Porträt auf einen Golfschläger bannen musste, sei er fast an die Grenze zum Möglichen gestoßen, erzählt Heidinger, der fast nur ohne Schablonen arbeitet.

Seine Kreativität mit dem Luftpinsel zu verwirklichen ist für Herbert Heidinger ein guter Ausgleich zum Alltagsstress im Polizistenberuf: "Man kann abschalten dabei."
Bild einer Frau. (Bild: ORF)
Porträt einer Frau. (Bild: ORF)