50 Kilometer durch Gatsch und Wasser

Beim dritten Celtic Warrior-Dirt Run in Zillingtal haben am Samstag über 600 Sportbegeisterte bei minus ein Grad einen Hin­der­nis­par­cours durch Gatsch und Wasser absolviert. Auf sie warteten 50 Kilometer und zahlreiche Hindernisse.

Beim Dirt Run werden Körper und Geist besonders gefordert - die Lauf ist nichts für Zartbesaitete Damen und Herren. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, müssen alle einen gefinkelten ­Par­cours bewältigen. „Der Dirt Run in Zillingtal ist der härteste Dirt Run in Österreich. Wir haben 70 Hindernisse“, so der Veranstalter Stefan Sicke.

An die Grenzen des Körpers gehen

Warum man sich das antut? Nicole Biolik zum Beispiel will wissen, ob sie es kann: "Ich will wissen, ob ich die 50 Kilometer durchkomme, ob mein Körper das schafft. Silvia Bresnik sieht sich als Kriegerin (Warrior): „Ich brauche die Herausforderung.“ Hannes Maurer stimmt zu, dass es im Whirlpool angenehmer wäre: „Aber wer will denn das? Schauen Sie sich das an, das ist doch das Abenteuer schlechthin. Wie man das aushält? Man hält so viel im Leben aus, der Körper hält so viel aus.“

Sendungshinweis:

Guten Morgen Burgenland, 4.3.2018

Durch und durch nass bei Minusgraden

Der Dirt Run ist eine beinharte und zum Teil auch nasse Angelegenheit. Im Sommer ist es ja ganz lustig durch einen Wassergraben zu waten, aber um diese Jahreszeit ist es eine echte Herausforderung. Wenn man bei Temperaturen um Null Grad durch und durch nass ist, sollte man besser nicht stehen bleiben, sondern immer weiter laufen.

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