Verurteilt: Fotograf belästigte Frauen

Ein Hobby-Fotograf ist am Dienstagvormittag am Landesgericht Eisenstadt wegen Betrugs und sexueller Belästigung verurteilt worden. Der Mann hatte Frauen Geld versprochen, wenn sie sich von ihm nackt fotografieren lassen.

Beim Fotoshooting berührte der Wiener die Frauen teilweise auch. Das Honorar blieb der Hobby-Fotograf auch noch schuldig. Der 30-jährige Wiener suchte sich das Nordburgenland für seine insgesamt neun Fotoshootings aus. Auf einem Steg in Neusiedl am See haben junge Frauen im Vorjahr für den schwer behinderten Mann - er sitzt im Rollstuhl und ist seit Jahren in psychologischer Betreuung - posiert.

Die Fotos machte er nicht mit einer professionellen Kamera, sondern mit einem Handy. Für die Fotos bot er den Frauen 200 Euro bis 1.200 Euro. In drei Fällen allerdings soll es bei den Fotoshootings zu sexueller Belästigung gekommen sein. Der Wiener hat die Frauen berührt, teilweise, um Bikini-Träger zu verrücken, wie er am Dienstag vor Gericht aussagte.

Urteil rechtskräftig

Richterin Karin Lückl verurteilte den 30-Jährigen am Dienstagvormittag zu einer Geldstrafe von insgesamt 2.100 Euro und zu einer bedingten Freiheitstrafe von elf Monaten. Der Wiener und die Staatsanwaltschaft nahmen das Urteil an - es ist damit rechtskräftig.

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