Untersuchung nach tödlichem Arbeitsunfall

In Purbach ist es am Mittwoch im Austrotherm-Werk zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen. Ein 50-jähriger Mitarbeiter kam bei Wartungsarbeiten ums Leben. Die Ursachen werden derzeit laut Arbeitsinspektorat noch untersucht.

Der 50-jährige Mitarbeiter schmierte am Mittwochvormittag im Zuge von Wartungsarbeiten eine Maschine. Dabei kam es aus unbekannter Ursache zu dem Unfall. Der Mann wurde von der Maschine erdrückt und starb noch an Ort und Stelle. Das Arbeitsinspektorat Burgenland versucht nun die Ursachen für den tödlichen Arbeitsunfall zu ermitteln. Laut ersten Ergebnissen dieser Untersuchung gibt es kein technisches Gebrechen an der Maschine, auch eine Manipulation wird ausgeschlossen, heißt es.

Austrotherm Werk in Purbach
ORF
Austrotherm-Werk in Purbach

Mitarbeiter werden speziell geschult

Der zuständige Arbeitsinspektor weist darauf hin, dass das Personal für diese speziellen Wartungsarbeiten fachkundig geschult wird. Diese Beweise für eine entsprechende Schulung werden laut Arbeitsinspektorat noch nachgereicht. Das Wärmedämmungsunternehmen Austrotherm hat zwei Werke im Burgenland, in Purbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) und in Pinkafeld (Bezirk Oberwart).

Austrotherm: „Wir stehen alle unter Schock“

Donnerstagnachmittag nahm auch das Unternehmen Austrotherm in einer Presseaussendung zu dem tragischen Unfall Stellung. „Wir stehen hier alle unter Schock und möchten der Familie, Freunden und Kollegen unsere innige Anteilnahme und Unterstützung aussprechen“, sagte Austrotherm-Geschäftsführer Gerald Prinzhorn.

Alle Sicherheitsvorkehrungen seien voll funktionsfähig, Fremdverschulden werde aus heutiger Sicht ausgeschlossen, heißt es in der Presseaussendung weiter.

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