Verkehrssicherheit soll erhöht werden

Die Zahl der Verkehrstoten und Verkehrsunfälle senken und mehr Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr schaffen - das sind die wesentliche Ziele, die sich die Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Burgenland für dieses Jahr gesetzt hat.

Im Burgenland kamen im Vorjahr 25 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 939 wurden verletzt worden. Deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Zu hohe Geschwindigkeit sei eine der Hauptursachen dafür, sagte Landespolizeidirektor Martin Huber am Dienstag bei einem Pressegespräch. Alle Behörden und die Exekutive müssten zusammenarbeiten mit den Ziel, die Verkehrssicherheit jedes Jahr weiter anzuheben und die Zahl der Verkehrsunfälle im Burgenland zu senken, so Huber.

Johann Tschürtz und Polizei bei einer gemeinsamen Pressekonferenz
ORF
Landeshauptmannstellvertreter Tschürtz und Polizei bei einer Pressekonferenz

Tschürtz hinterfragt Rettungsgasse

Auch zu langsames Fahren könne gefährlich sein, sagte Sicherheitsreferent Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ). Den Vorschlag von Infratstrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) streckenweise Tempo 140 auf Österreichs Autobahnen zu testen, begrüßt Tschürtz. Eine Evaluierung der Rettungsgasse sei ihm derzeit allerdings ein wichtigeres Anliegen. Es müsse geprüft werden, ob die Rettungsgasse wirklich sinnhaft sei, die vorige Regelung sei effizienter gewesen.

Die von der Polizei und in den Medien angekündigten Schwerpunktkontrollen hätten sich bewährt, sagte der Leiter der Verkehrsabteilung Andreas Stipsits. Auch heuer seien 16 landesweite Schwerpunktaktionen geplant. Für das kommende Faschings-Wochenende kündigte Stipits eine Schwerpunktaktion an. Freitag und Samstag werden landesweit 150 Beamte im Einsatz sein.

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