Martiniloben: Wichtiger Wirtschaftsfaktor

Das Martiniloben ist mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle für den burgenländischen Tourismus geworden. Interessant sind die Veranstaltungen sowohl für Tagestouristen, als auch für Gäste, die länger im Burgenland bleiben.

Das Martiniloben steht im Zeichen der Kulinarik. Besucher haben am Landesfeiertag die Möglichkeit, von einem Weinkeller zum anderen zu gehen und dort die neuesten Weine zu probieren. „Ich glaube, dass sich jeder erwartet, dass er den frischen Wein verkosten kann, aber auch auch, dass er vom Winzer genauere Informationen über seine Produkte kriegt. Und das Ganze ist gepaart mit dem Martinigansl, welches traditionell verankert ist“, so Hannes Anton, Tourismusdirektor des Burgenlandes.

Ursprung in Gols

Zunächst war der Besuch der Weinkeller nur den Weinbauern und den Einheimischen vorbehalten. Vor etwa zwanzig Jahren wurde dann begonnen, diesen Brauch touristisch zu nutzen. Als Vorreiter gilt dabei die Gemeinde Gols (Bez. Neusiedl). „Es ist eine Initiative entstanden, die jetzt viele Gemeinden umschließt - daraus ist ein großes touristisches Projekt geworden“, so Anton.

25.000 Nächtigungen erwartet

Heuer wird mit bis zu 25.000 Nächtigungen im gesamten Burgenland gerechnet. Die Gäste kommen zu 80 Prozent aus Österreich, aber auch Touristen aus der Slowakei und Tschechien entdecken das Martiniloben immer mehr für sich. Besonderer Anziehungspunkt ist und bleibt, laut Anton, der Jungwein. „Jeder möchte den jungen, frischen Wein verkosten, riechen und genießen“, so Anton.

Weil viele Gäste in mehreren Gemeinden Weine verkosten möchten, gibt es auch heuer wieder den sogenannten „Martinibus“. Er bringt die Weinliebhaber von einer Ortschaft zur nächsten.

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