Probealarm: Nur drei Sirenen ausgefallen

In ganz Österreich ist am Samstag der jährliche Zivilschutz-Probealarm durchgeführt worden. Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr sind mehr als 8.000 Sirenen getestet worden. Im Burgenland haben nur drei von insgesamt 325 Sirenen nicht funktioniert.

Laut Landessicherheitszentrale funktionieren also 99,08 Prozent der Sirenen. Im Vorjahr kam es im Burgenland nur zu einem einzigen Ausfall. Österreichweit wurden insgesamt 8.229 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,66 Prozent (8.201 Sirenen) einwandfrei funktionierten.

Österreich ist eines der wenigen Länder, in dem das Warn- und Alarmsystem gut ausgebaut ist. Allein im Burgenland können rund 325 Feuerwehrsirenen bei Gefahr aktiviert werden. Um im Katastrophenfall verlässlich alarmieren zu können, müssen die Sirenen jährlich bei einem Probealarm getestet werden.

Funktion wird getestet

Der Probealarm soll vor allem die Bevölkerung sensibilisieren, erklärte Christian Spuller von der Landessicherheitszentrale Burgenland. „Man will die Bevölkerung wieder mit den Zivilschutzsignalen vertraut machen“, so Spuller. Aber auch die Funktion der Sirenen wird getestet.

Tabelle mit Erklärungen der Sirenensignale für den Zivilschutzprobealarm
ORF
Tabelle mit der Bedeutung der Sirenen-Signale

Konkret werden die Signale Warnung, Alarmierung und Entwarnung geprüft. Getestet wird das Sirenenprogramm Warnung: Ob das Signal drei Minuten lang heult und ob alle Programme über die einzelnen Sirenen richtig ablaufen", so Spuller.

Im Vorjahr funktionierten 99,69 Prozent der Sirenen reibungslos. Im Burgenland gab es nur einen Ausfall. „Das Burgenland schneidet jedes Jahr sehr gut ab. Voriges Jahr hatten wir von unseren 325 eingeschaltenen Sirenen einen Ausfall“, sagte Spuller. Das Burgenland ist damit eines der Bundesländer mit den wenigsten Ausfällen. Heuer werden rund 325 Feuerwehrsirenen beim Zivilschutz-Probealarm getestet.

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