Notschlafplätze in Pfarren eingerichtet

Wegen der vielen Flüchtlinge, die ins Burgenland kommen, bemühen sich auch die Kirchen, Unterkünfte einzurichten. Caritas und katholische Pfarren haben 560 Notschlafplätze geschaffen. Im evangelischen Pfarrzentrum in Gols gibt es Platz für 150 Menschen.

Etliche Pfarrheime seien ausgeräumt und Freiwillige organisiert worden, berichtete die Caritas der Diözese Eisenstadt am Freitag in einer Aussendung. In Mönchhof und Frauenkirchen wurde in den Klöstern Schlafstätten geschaffen, im Caritas Haus St. Nikolaus wurde der Turnsaal geräumt. In Eisenstadt entstanden 150 Schlafplätze im Dompfarrzentrum. Mithilfe des Bundesheeres werden die Flüchtlinge bei Bedarf in die jeweiligen Unterkünfte transportiert.

Caritas rechnet mit „schwerem Wochenende“

Laut Caritas-Direktorin Edith Pinter wird ein „schweres Wochenende“ erwartet, Generalsekretär Christoph Schweifer geht von einem neuen Höhepunkt der Flüchtlingswelle aus. Mithilfe des Bundesheeres werden die Flüchtlinge bei Bedarf in die jeweiligen Unterkünfte transportiert.

Auch im evangelischen Pfarrzentrum in Gols entstand eine Notschlafstelle für kurzfristig bis zu 150 Personen. Dort waren Freitagvormittag bereits die ersten Flüchtlinge eingetroffen. Es herrsche eine „ganz große Hilfsbereitschaft“ in der Bevölkerung, so Pfarrerin Ingrid Tschank. „Wir haben viele Helfer, die kommen und uns ihre Hände und Füße zur Verfügung stellen.“

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