Neues Kloster um 1,3 Millionen Euro

In der Gemeinde Mönchhof (Bez. Neusiedl a. See) ist ein neues Haus für die Zisterzienserinnen gebaut worden. Das neue Kloster ist nun moderner und wurde nun vom Abt des Stiftes Heiligenkreuz eingeweiht. Kostenpunkt: 1,3 Millionen Euro.

Die 14 Ordensschwestern in Marienkron werden ihr neues Zuhause in den nächsten Tagen beziehen. Der Neubau eines kleinen Klosters war notwendig, weil das andere Gebäude bereits in die Jahre gekommen war.

Kloster Marienkron
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Das neue Kloster außen

„Das Kloster ist 1958 gebaut worden. Seitdem ist kaum etwas renoviert worden. Wir haben auch noch Fenster, die aus dieser Zeit sind, die sind verrostet und undicht. Wir hatten nur ganz winzige Zellen, nur sechs Quadratmeter groß. Die neuen sind 21 Quadratmeter groß, darüber sind wir sehr glücklich“, sagt Schwester Bernarda.

14 neue „Zellen“

Insgesamt wird es im neuen Haus 14 Zellen, wie die Zimmer der Ordensschwestern genannt werden, geben. Die Größe der Räume ist für alle Ordensfrauen gleich, jedes Zimmer hat eine Größe von 21 Quadratmetern. Wie die Schwestern, die in ihrem Kloster wenig bis gar nicht sprechen, ihre Zelle einrichten, ist ihnen selbst überlassen.

Kloster Marienkron
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Auch die neuen Zimmer für die Schwestern sind schlicht gehalten

„Wer baut, der bleibt“

Geweiht wurde das Haus vom Abt des Stiftes Heiligenkreuz. „Klöster haben in unserer Gesellschaft eine ganz wichtige Bedeutung. Sie sind ein Zeigefinger nach oben, das heißt eine Möglichkeit den Menschen zu sagen: ‚Wir haben auch ein Leben, das sich auf Gott hin orientiert‘. (...) Dass es hier ein neues Klostergebäude gibt, ist ein Zeichen der Hoffnung. Denn es wird oft das Sprichwort gebraucht ‚Wer baut, der bleibt‘. Das heißt, die Schwestern hier haben auch vor, ihr Bleiben zu intensivieren und auch neuen Nachwuchs zu werben“, erklärt Maximilan Heim vom Stift Heiligenkreuz.

Kloster Marienkron
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Das Haus wird geweiht

Kloster: Ort der Stille

Am Tag der Weihe des neuen Hauses konnte das neue Kloster von den Besuchern besichtigt werden, danach bleiben diese Räume für Außenstehende verschlossen. Das Kloster in Mönchhof will in Zukunft ein Ort der Ruhe und Besinnung für die Ordensfrauen sein, geprägt vom Rhythmus der liturgischen Feiern und einer Tagesordnung, in der sich Gebet, Arbeit und geistliche Lesungen abwechseln.

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