Unfreiwillige „Katzenwäsche“

Ein Katzenbesitzer hat in einer Waschstraße in Oberwart eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht. Bei der Stoßstange seines Autos ragte eine Katzenpfote hervor: Es war seine eigene Katze, die unfreiwillig eine Autowäsche abbekommen hatte.

Reinhold Pratl aus Hartberg ließ in einer Waschstraße in Oberwart sein Auto reinigen. Nach der Wäsche traute er seinen Augen nicht: Aus der Stoßstange schaute ihm eine Katzenpfote entgegen. Wie sich herausstellte, gehörte die Pfote seiner eigenen Katze „Murli“. Das Tier war offensichtlich hinter die Stoßstange gekrochen und unbemerkt von Hartberg nach Oberwart mitgefahren.

ÖAMTC-Techniker befreiten Katze

Da der Katzenbesitzer sein Tier nicht befreien konnte, fuhr er mit dem Auto zum nächsten ÖAMTC-Stützpunkt, wo ihm geholfen wurde. Die Befreiungsaktion war aber nicht ganz einfach. Die Techniker mussten die Stoßstange und weitere Autoteile abbauen, bis „Murli“ endlich aus ihrer misslichen Lage befreit und ihrem Besitzer übergeben werden konnte.

Katzenrettung
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„Murli“ hinter der Stoßstange
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ÖAMTC-Techniker Gerald Kainz und Reinhold Pratl mit „Murli“ nach der Rettung

Abenteuer unverletzt überstanden

"Dass sie die Fahrt von Hartberg bis Oberwart sowie die Autowäsche unverletzt überlebt hat, ist wohl ein kleines Wunder“, freute sich Katzenbesitzer Reinhold Pratl. Wie „Murli“ hinter die Stoßstange geraten war, bleibt ein Rätsel.

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