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Betreutes Wohnen: Steigende Nachfrage

Die Kosten für Pflege steigen rasant, weil die Bevölkerung immer älter wird. Eine Alternative zu teuren Pflegeheimen sind betreute Wohneinheiten. Solche Kleinwohnungen erleben auch im Burgenland einen Boom.

12.000 Senioren leben derzeit österreichweit in betreuten Wohneinheiten - Tendenz steigend. Auch im Burgenland sind betreute Seniorenwohnungen gefragt.

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Pilotprojekte in Pinkafeld und Weppersdorf

Derzeit laufen im Land zwei Pilotprojekte, mit Hilfe derer man herausfinden kann, wie man die betreuten Wohneinheiten besser fördern kann. Außerdem kann man so auch Erfahrungswerte sammeln, heißt es von Soziallandesrat Peter Rezar (SPÖ).

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Neue Einheiten geplant

Solche Pilotprojekte laufen in Weppersdorf und in Pinkafeld. Das Pinkafelder Haus St. Vinzenz beherbergt ein klassisches Pflegeheim mit 120 Betten und daneben auch betreute Wohneinheiten. Derzeit sind es zwei Wohnungen, im kommenden Jahr werden 16 weitere betreute Wohneinheiten eröffnet, sagt Josef Berghofer vom Haus St. Vinzenz.

„Vom Konzept her ist das Projekt erweiterbar auf 30 Einheiten. Das hängt davon ab, wie sich die Nachfrage entwickelt“, so Berghofer. Damit Betreutes Wohnen in Zukunft einheitliche Standards hat, wurde vor kurzem österreichweit eine neue Ö-Norm eingeführt.