Purbach: Berühmt fürs Kellerviertel

Purbach am Neusiedler See hat vor 20 Jahren das Stadtrecht bekommen. Purbach setzt auf Tourismus und ist bekannt für sein Kellerviertel.

Purbach mit seinen fast 2.900 Einwohnern gehört zur Kirschblütenregion. Der Ort ist auch eine Tourismusdestination, die mit dem Kellerviertel und dem kleinen historischen Stadtzentrum lockt. Über die Landesgrenzen hinaus ist der Ort bekannt für die Legende rund um den Purbacher Türken. Purbach feiert jährlich ein gut besuchtes Mittelalterfest.

Ergebnis Purbach 2012

Landeswahlbehörde

Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2012

Die Ausgangslage:

Bürgermeister in Purbach ist Richard Hermann von der ÖVP, der bei der Wahl 2012 mit 68 Prozent und somit einer Steigerung von 13 Prozentpunkten wiedergewählt wurde. Auch im Gemeinderat gewann die ÖVP einen Sitz dazu und hat mit 15 von 23 Sitzen eine deutliche Mehrheit. Die anderen acht Gemeinderatsmandatare stellt die SPÖ. FPÖ und Grüne schafften 2012 den Einzug in den Gemeinderat nicht.

Richard Hermann (ÖVP)

ÖVP

Richard Hermann (ÖVP)

Der Wahlkampf:

Diesmal stellen sich mit SPÖ, ÖVP und FPÖ drei Parteien der Wahl. Bürgermeister Richard Hermann geht für die ÖVP ins Bürgermeisterrennen. Die Arbeit mache ihm Freude und er wolle weiter für Purbach arbeiten. Hermann will in den Kindergarten sowie in die Volksschule und die Neue Mittelschule investieren. Es seien auch noch einige Straßenzüge zu sanieren und das touristische Angebot müsse erhalten werden, sagt Hermann.

Kandidat für die SPÖ ist Gerhard Wein. Auch er will in Bildung und Infrastruktur investieren.

Gerhard Wein (SPÖ)

SPÖ

Gerhard Wein (SPÖ)

„Was noch sehr wichtig ist, ist Platz schaffen für unsere Jugendlichen, das heißt der Skaterplatz gehört wieder hergerichtet“, so Wein. Auch der Straßenausbau und die Verkehrssicherheit seien ihm ein Anliegen.

Martin Sandhofer von der FPÖ wollte die Pläne seiner Partei noch nicht preisgeben. Sein Ziel: Der Einzug in den Gemeinderat mit mindestens einem Mandat.

Martin Sandhofer (FPÖ)

FPÖ

Martin Sandhofer (FPÖ)

Da die FPÖ für den Gemeinderat kandidiere, sei es nur logisch auch für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, sagt Sadofer. Allerdings rechne er nicht damit, Bürgermeister zu werden. (Sendungshinweis: „Radio Burgenland Aktuell“, 13.9.2017)