So hat das Burgenland gewählt

Im Burgenland sind am Sonntag 171 Bürgermeister und 3.141 Gemeinderäte neu gewählt worden. Rund 260.000 Menschen waren wahlberechtigt. In Summe gab es wenig Bewegung in der politischen Landschaft, im Detail gab es aber doch einige Überraschungen.

Nach der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl stellt die SPÖ nun 81 Bürgermeister, die ÖVP 72, fünf Bürgermeister gehen an Namenslisten. In insgesamt 13 Gemeinden verfehlten Bürgermeisterkandidaten die notwendige absolute Mehrheit und müssen sich deshalb am 4. November einer Stichwahl stellen. In elf Gemeinden müssen - nach derzeitigem Stand - Ortschefs ohne Mehrheit im Gemeinderat regieren.

Leichtes Minus für SPÖ und ÖVP

Bisher stellte die SPÖ 88 Bürgermeister, die ÖVP 78, die Liste Burgenland einen, fünf Gemeinden waren in den Händen von Bürgerlisten. Die SPÖ kam laut dem vorläufigen Endergebnis inklusive Briefwahl und Wahlkarten landesweit auf 46,2 Prozent (minus 1,5 Prozentpunkte), die ÖVP kam auf 42,1 (minus 1 Prozentpunkt).

Für die FPÖ votierten vier Prozent (plus 1,1 Prozentpunkte), die Grünen kamen auf 1,8 Prozent (plus 0,4 Prozentpunkte), für die Liste Burgenland (LBL) stimmten 1,6 Prozent (minus 0,24 Prozentpunkte). Sonstige Listen erreichten 4,2 Prozent (plus 1,11 Prozentpunkte). Die Wahlbeteiligung beim Urnengang lag mit 82,49 Prozent minimal unter jener der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2007 (82,91 Prozent).

Politische Landkarte vom Burgenland
Neusiedl Rust Eisenstadt Eisenstadt-Umgebung Eisenstadt-Umgebung Mattersburg Oberpullendorf Oberwart Güssing Jennersdorf

Freistadt Eisenstadt

Bezirk Eisenstadt-Umgebung

Freistadt Rust

Bezirk Güssing

Bezirk Jennersdorf

Bezirk Mattersburg

Bezirk Neusiedl am See

Bezirk Oberpullendorf

Bezirk Oberwart

Links: